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„Wie ich mit meiner Inkontinenz lebe“

Betroffene berichten über den nötigen Mut, um zu ihrer Inkontinenz zu stehen

Vermutlich kennt jeder jemanden, der inkontinent ist. Trotzdem wird selten offen darüber gesprochen, was Betroffenen oft den Eindruck vermittelt, ein Einzelfall zu sein.

Inkontinenz beschreibt die Unfähigkeit, Urin oder Stuhl kontrolliert zurückzuhalten. Eine Differenzierung erfolgt in Harn- und Stuhlinkontinenz, wobei letztere Form seltener auftritt. Inkontinenz ist keine Krankheit, sondern ein Symptom vieler Krankheiten. Beispielsweise können Harnsteine bei einem Patienten Inkontinenz auslösen. Auch eine vergrößerte Prostata, Tumore, Nervenverletzungen oder -reizungen und neurologische Erkrankungen wie Alzheimer und Multiple Sklerose gelten als mögliche Ursachen. Doch egal welche Ursache es gibt – Inkontinenz bedeutet in jedem Fall eine deutliche Veränderung im Alltag der Betroffenen.

Vielen der Betroffenen ist es peinlich, ihrem Arzt von der Inkontinenz zu erzählen

„Ich war immer sehr sportlich. Als ich dann plötzlich nicht mal mehr dem Bus hinterher laufen konnte, hat mich das wirklich fertig gemacht“, Karsten will sich nicht älter fühlen als er ist. Mit seinen 59 Jahren würde er gerne aktiver im Umgang mit seinem Enkelkind sein, doch seine Inkontinenz hat ihn vor allem in der anfänglichen Gewöhnungs- und Realisierungsphase eingeschränkt. Seine erste Reaktion war die Suche nach Leidensgenossen in Online-Foren speziell für Menschen mit Inkontinenz. Hier wurde er dazu ermutigt, mit einem Arzt darüber zu sprechen. Denn selbst in dem vermeintlich geschützten Behandlungsraum fühlte es sich für Karsten wie eine große Überwindung an, über sein Problem zu sprechen. Die Personen aus dem Forum haben ihm dabei geholfen, das Thema Inkontinenz nicht zu ignorieren und seine Scham zu überwinden: „Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass es vergleichsweise wenig Foren zu dem Thema gibt. Selbst über Impotenz scheint mehr geredet zu werden.“

Frauen leiden häufiger an Inkontinenz

Dass Inkontinenz so ein Tabuthema ist, sorgt für Bildungslücken bei Betroffenen. Denn wer schweigt, kann auch nicht aufgeklärt werden.  Außerdem vergrößert sich der psychische Druck bei den Betroffenen. Sie haben das Gefühl, ein Einzelfall und allein zu sein, dabei sind allein in Deutschland insgesamt etwa 10 Millionen Menschen betroffen, weltweit sind es 200 Millionen. Der größte Teil betroffener Personen davon ist weiblich. Unter Frauen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren sind etwa zehn Prozent inkontinent. Bei den 40- bis 50-jährigen Frauen ist von etwa 25 Prozent auszugehen. Die größte Gruppe bilden die betagteren Frauen ab 80 Jahren, hier sind es circa 40 Prozent.

Eine von ihnen ist Bärbel R., die 86-jährige hatte vor 15 Jahren einen Schlaganfall. Letzterer war Ursache für das Auftreten der Inkontinenz: „Das war mir oft sehr peinlich. Ich hatte Angst, dass meine Ehe darunter leidet und dass ich stinke“, beschreibt Bärbel R. die psychische Belastung, die zu der physischen dazu kommt. Bärbel R. hat aber gelernt, dass Lebensumstände auch im hohen Alter noch wandelbar sind: „Es gibt Dinge, die muss man lernen zu akzeptieren. Ich musste nicht nur lernen zu akzeptieren, dass ich inkontinent bin, sondern mittlerweile generell pflegebedürftig.“

Wenn Inkontinenz in Kombination mit einem Pflegebedürfnis auftritt

Laut Gesetzgeber liegt eine Pflegebedürftigkeit vor, wenn eine Person seit mindestens sechs Monaten nicht in der Lage ist, alltäglichen Verpflichtungen, Aktivitäten und Aufgaben nachzugehen. Somit benötigt sie Hilfe, um diese Defizite auszugleichen. Helfende Maßnahmen können hauswirtschaftlicher oder pflegender Art sein. Sie können genauso durch Angehörige, wie durch Fachkräfte erbracht werden. Ob ein ambulanter Pflegedienst oder eine stationäre Einrichtung, spielt dabei keine Rolle. „Der Stempel ‚pflegebedürftig‘ klang anfangs nicht besonders attraktiv in meinen Ohren“, so Bärbel R. über das Gutachten und die Einordnung in den Pflegegrad 2. „Dennoch wurde es mir somit ermöglicht, meinen Anspruch auf Leistungen durch die Pflegekasse geltend zu machen. Die Hilfsmittel erhalten nicht nur meine Hygiene, sondern ermöglichen mir einen würdigeren Alltag.“

Jedem Menschen mit Pflegegrad steht monatlich der Erhalt von zuzahlungsfreien Pflegehilfsmitteln im Wert von 40 Euro zu!

Die PflegeBox ist Deutschlands führender Komplettservice für die häusliche Versorgung mit Pflegehilfsmitteln. Pflegebedürftige erhalten jeden Monat Pflegehilfsmittel in einer praktischen, blauen Box nach Hause geliefert – ganz ohne Zuzahlung. Was viele nämlich nicht wissen: Dank § 40 SGB XI steht es jedem Menschen mit Pflegegrad zu, monatlich Pflegehilfsmittel im Wert von 40 Euro zu erhalten. In der Box befinden sich Produkte wie Einmalhandschuhe, Flächen- und Händedesinfektion, Bettschutzeinlagen, Schutzschürzen und Mundschutz. Die Mitarbeiter des Unternehmens kümmern sich um alle Notwendigkeiten: Von der Beantragung, über die Lieferung bis hin zur Direktabrechnung bei der Pflegekasse. Sie schicken ihnen lediglich den unterschriebenen Antrag mit Ihren gewünschten Produkten und dem jeweiligen Umfang zu.

Auch bei einer Inkontinenz erhalten Betroffene ihre Produkte durch die PflegeBox. Egal ob Sie Selbstzahler wie Bärbel R. sind oder Ihre Inkontinenz durch einen Arzt attestiert wurde und Sie über ein Rezept verfügen: Die PflegeBox hilft Ihnen, die passenden Produkte aus einem breiten Portfolio für Ihre Bedürfnisse zu finden. Einfach das Originalrezept einschicken und binnen weniger Tage Ihre Produkte erhalten.

„Dass ich kein Gefühl mehr im Beckenboden habe, kann ich nicht ändern. Aber ich kann beeinflussen, wie ich mich als Mensch fühle“, betont Bärbel R. selbstbewusst und ist dabei berechtigterweise stolz über ihren Umgang mit der ehemaligen Herausforderung.

Weitere Informationen zur PflegeBox finden Sie hier.