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Worauf muss man vorbereitet sein?

Die Zahl der Demenz-Kranken steigt

Demenz-Erkrankungen verändern Menschen und das Umfeld erkennt sie unter Umständen kaum wieder. Angehörige brauchen viel Kraft, um langfristig Liebe und Verständnis aufzubringen.

Laut dem Bundesministerium für Gesundheit sind zurzeit circa 1,6 Millionen Menschen in Deutschland von einer Demenz betroffen. Bis 2050 wird aufgrund des steigenden Altersdurchschnitts der Bevölkerung eine Verdopplung dieser Zahl erwartet. Durch Zellveränderungen im Gehirn sinkt die geistige Leistungsfähigkeit eines Menschen, was zum Verlust des Gedächtnisses führt. Es gibt weitere Formen der Krankheit, bei denen das Gedächtnis erhalten bleibt, der Betroffene jedoch ein stark unsoziales Verhalten entwickelt – das sogenannte Morbus Pick.  Arten und Formen der Erkrankung unterscheiden sich voneinander. Demenz ist der Oberbegriff für mehr als 50 Krankheiten, von denen Alzheimer die häufigste und bekannteste ist.

Zieht sich Ihr Angehöriger aus dem sozialen Umfeld zurück?

Woran erkenne ich den Unterschied zwischen bloßer Vergesslichkeit und dem Beginn einer Demenz-Erkrankung? Typische Symptome sind Orientierungslosigkeit für Zeit und Ort, das Verlernen gewohnter Tätigkeiten, Stimmungsschwankungen, sozialer Rückzug und Wahrnehmungsstörungen. Generell gilt, dass ein Besuch beim Arzt nie schadet, um sicherzugehen. Umso schneller eine Demenz erkannt wird, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten.

Während Demenz in aller Munde ist, wird über Inkontinenz vergleichsweise wenig gesprochen. Manch einer mag jetzt behaupten, dass es sich hierbei um zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe handelt, doch das ist falsch. Auch Inkontinenz ist ein Symptom der Demenz. Denn schwindet das Empfinden dafür, wann die Toilette auszusuchen ist. Betroffene haben keine Kontrolle und nässen sich ein. Der Umgang damit ist sowohl für Betroffene als auch deren Angehörige eine große Herausforderung, die viel Feingefühl und Geduld bedarf.

Was ist Inkontinenz und wie verbreitet ist das Symptom?

Der Begriff Inkontinenz steht für die Unfähigkeit, Urin oder Stuhl kontrolliert zurückzuhalten. Hierbei wird in Harn- und Stuhlinkontinenz unterschieden, wobei letztere Form seltener auftritt. Es handelt sich bei Inkontinenz nicht um eine Krankheit, sondern um ein Symptom, das durch verschiedene Krankheiten hervorgerufen werden kann. So auch durch Demenz. Weitere mögliche Ursachen sind Harnsteine, eine vergrößerte Prostata, Tumore, Nervenverletzungen oder -reizungen und neurologische Erkrankungen wie Alzheimer und Multiple Sklerose.

Was kann man gegen Inkontinenz tun?

Die Therapie-Möglichkeiten sind vielfältig und variieren je nach Schweregrad. Durch Beckenbodentraining kann in leichten Fällen eine deutliche Veränderung erreicht werden. In schwereren Fällen werden Medikamente, Elektrotherapien und Operationen angeboten. Die Einschränkungen des alltäglichen Lebens können auch durch dafür vorgehsehene Produkte deutlich eingedämmt werden. Da die psychische Belastung für Betroffene und Angehörige häufig immens ist, muss ein Bewusstsein für die Therapiechancen gefördert werden.

Behandlungsmöglichkeiten der Demenz als Ursache der Inkontinenz sind komplexer. So kann durch Medikamente der Botenstoff Acetylcholin im Gehirn reduziert werden, was den Krankheitsverlauf verzögert. Begleitsymptome wie Angst- und Schlafstörungen werden durch weitere Medikamente verringert. Der Einsatz der Medikamente kann zu Nebenwirkungen führen, daher muss diese Entscheidung gut überlegt sein. Um den Umgang mit der Krankheit zu erlernen, kann eine Psychotherapie helfen. Weitere Therapien, wie Bewegungsübungen, können den Erhalt bestehender Fähigkeiten unterstützen. Für den Alltag gibt es ein paar kleine Handgriffe, die es Betroffenen einfacher gestalten, mit der Krankheit umzugehen:

  • Vermerken Sie wichtige Telefonnummern sichtbar
  • Alltägliche Aufgaben sind für Demenzkranke einfacher zu bewältigen, wenn sie in Form von Checklisten für sie sichtbar sind
  • Beugen Sie Gefahrenstellen wie Stolperfallen, Dunkelheit oder gefährliche Gegenstände vor, auch die Installation eines Brandmelders ist sinnvoll
  • Dementen Personen fällt ein gleichmäßig strukturierter Alltag einfacher – versuchen Sie, diesen zu bewahren
  • Stellen Sie sicher, dass Reinigungsmittel und Medikamente nicht frei zugänglich sind
  • Türschilder ermöglichen es Demenzerkrankten, sich zu orientieren
  • Lassen Sie die demente Person ein Notfallarmband oder –kette tragen, in der sich sein Name sowie die Kontaktdaten einer nahestehenden Person befinden; falls der Demente plötzlich die Orientierung verliert oder nicht mehr weiß wer er ist oder wohin er will, ist kann ihm schneller geholfen werden

Ein Bild und medizinische Dokumente des Betroffenen sollten jederzeit griffbereit sein, um der Polizei und Feuerwehr die Arbeit im Notfall zu vereinfachen. Des Weiteren hilft eine deutliche Kommunikation im Umgang mit Demenz. Direkte Fragen, die der Betroffene mit ja oder nein beantworten kann sowie Blickkontakt und Gestik vereinfachen die Unterhaltung. Geben Sie dem Betroffenen Zeit, eine Frage zu verarbeiten und zu beantworten, und werden Sie nicht ungeduldig. Im Streitfall ist es meist hilfreich, als Pflegeperson zurückzustecken.

Demenzerkrankte haben Anspruch auf Pflegeleistungen

Ein Pflegegrad öffnet Betroffenen und Angehörigen die Tür zu umfassender Unterstützung. Dazu gehören Pflegehilfsmittel zum Verbrauch. Der Komplettanbieter PflegeBox bietet eine individuelle Versorgung, mit kostenloser Lieferung nach Hause – und das alles dank des gesetzlichen Anspruchs zuzahlungsfrei. Auch in der Versorgung mit Inkontinenzprodukten – egal ob auf Basis eines Selbstzahlers oder mit Rezept – erhalten Sie mit der PflegeBox qualitativ hochwertige Produkte diskret nach Hause geliefert. Mit der PflegeBox sparen Sie neben Wegen, auch bürokratische Prozesse. Antragstellung und Direktabrechnung werden Ihnen nämlich abgenommen.

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