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Plötzlich pflegebedürftig

Hilfsangebote für Schlaganfallpatienten und ihre Angehörigen

Dauerhafte Schäden nach einem Schlaganfall sind keine Seltenheit. Umso wichtiger ist es daher, die richtigen Hilfsmittel und Ansprechpartner zu kennen.

„Acht…Neun…Zehn! Super, das war’s dann für heute!”, verkündet Mirkos* Physiotherapeutin. Sie nimmt den kleinen Ball in die Hand, mit dem er gerade noch Bewegungsübungen gemacht hat und lächelt zufrieden. Auch Mirko steht die Freude ins Gesicht geschrieben. Er wirft einen Blick auf seinen linken Arm und versucht, die Hand zu einer Faust zu ballen. Langsam bewegt er jeden einzelnen Finger in Richtung Handfläche und fühlt sich zum ersten Mal seit geraumer Zeit wieder so, als hätte er die Kontrolle über seinen Körper zurückerlangt. „Wir haben schon große Fortschritte gemacht”, bestätigt er glücklich.

Seit seinem Schlaganfall Ende Juni befindet er sich schon in Rehabilitation und arbeitet intensiv daran, seine motorischen Fähigkeiten zu verbessern. Physiotherapeutin Sonja* hilft ihm dabei. Und tatsächlich haben die Übungen, die sie jede Woche gemeinsam durchführen, bereits ihre Wirkung gezeigt. Anfangs konnte Mirko noch nicht mal sein Besteck halten, ohne dass es ihm einfach aus seiner Hand rutschte. Heute schafft er es schon, sich etwas Leberwurst auf seine Stulle zu schmieren. 

Außenstehenden mag das vielleicht banal erscheinen, doch Mirko sieht das anders. Jede noch so kleine Verbesserung an seinem Gesundheitszustand ist für ihn ein enormer Erfolg. Zwar kann er seinen Arm noch nicht so schnell und präzise bewegen wie vor seinem Schlaganfall, aber er gibt die Hoffnung nicht auf. „Schließlich bringt mich jeder Fortschritt näher an mein Ziel, in mein gewohntes Leben zurückzufinden”, erklärt er.

Doch nicht allen Schlaganfallpatienten gelingt das. Viel zu oft kommt es nämlich vor, dass die Anzeichen für einen Schlaganfall zu spät erkannt und die notwendigen Maßnahmen nicht schnell genug eingeleitet werden. Das führt dazu, dass ein Großteil der Betroffenen dauerhafte Schäden erleidet und plötzlich pflegebedürftig wird. 

Eine plötzlich eintretende Pflegebedürftigkeit ist mit zahlreichen Herausforderungen verbunden

Einerseits können die Schlaganfallpatienten ihren Alltag nicht mehr allein meistern, möchten ihren Verwandten aber auch nicht zur Last fallen.  Andererseits würden ihre Angehörigen sie gerne unterstützen, wissen oftmals jedoch nicht, wie sie das am besten tun sollten. Das führt zu einer großen Unsicherheit auf beiden Seiten und häufig zu noch größeren Missverständnissen. 

Die Art der notwendigen Hilfe hängt jedoch stark von den konkreten Folgeerscheinungen der Patienten ab. Je nachdem, wie stark der Schlaganfall ausgefallen ist und welche Hirnregion er betrifft, sind die Schäden unterschiedlich stark ausgeprägt.

Leichte Lähmungserscheinungen führen beispielsweise zu Gehstörungen oder anderen motorischen Einschränkungen, wie bei Mirko. Kommt es zu einer schweren Lähmung, von der beispielsweise eine Gesichtshälfte betroffen ist, sind Schwierigkeiten beim Sprechen, Kauen und Schlucken möglich. In diesem Fall sind die Betroffenen auch nicht mehr in der Lage, selbstständig zu essen. Tritt die vollständige Lähmung einer Körperhälfte ein, werden die Patienten bettlägerig und können alltägliche Situationen wie das Duschen, Anziehen und Kochen nicht mehr allein meistern. Weitere mögliche Folgen sind Sehstörungen und Erblindung, Demenz und Inkontinenz, seelisches Unwohlsein bis hin zu Depressionen.

Tipps zur richtigen Unterstützung von Schlaganfallpatienten

So vielfältig wie die Folgeerscheinungen eines Schlaganfalls sind auch die potenziellen Hilfsangebote. Eine umfassende Beratung ist daher für die Betroffenen und ihre Familienangehörigen gleichermaßen wichtig. Die besten Anlaufstellen dafür sind in der Regel die entsprechenden Pflegekassen. Sie sind dazu verpflichtet, ihren Versicherten bei der Organisation der Pflege zu helfen und tun dies auf unterschiedliche Weise.

Zu den Aufgaben der Pflegeberatenden gehört das Informieren über existierende Leistungsangebote, das Erstellen eines Versorgungsplanes und Auskünfte zu Pflegestützpunkten in der Nähe. Die Pflegestützpunkte sind dazu da,  Beratung und Unterstützung an einem Ort zu erteilen, damit die Betroffenen und ihre Angehörigen in der ohnehin schon schwierigen Zeit nicht mit mehreren verschiedenen Stellen in Kontakt treten müssen. Wer sich gezielt auf die Pflege eines Angehörigen vorbereiten möchte, kann auch an einem speziellen Pflegekurs teilnehmen. Ziel der Kurse ist es, grundlegende Kenntnisse im Bereich der Pflege sowie praktische Tipps zu vermitteln. Für die Teilnahme an den Kursen kommt die jeweilige Pflegekasse auf.

Auch bei der Auswahl und Beantragung der richtigen Pflegehilfsmittel kann Unterstützung angefordert werden. Denn Personen mit einem Pflegegrad haben einen gesetzlichen Aspruch auf Hilfsmittel. Das Unternehmen PflegeBox stellt zuzahlungsfreie Pflegehilfsmittel nach ihren Bedürfnissen zusammen. Das gleichnamige Produkt PflegeBox wird monatlich kostenlos an die gewünschte Adresse geliefert, sodass Pflegebedürftige und Angehörige mehr Zeit miteinander haben. Die Antragstellung und Direktabrechnung mit der Pflegekasse sowie die Lieferung übernimmt das Unternehmen. In der PflegeBox enthalten sind zum Beispiel Einmalhandschuhe, Bettschutzeinlagen und Flächendesinfektionsmittel.

Hilfe und Schutz zugleich

Um sich gut um seinen pflegebedürftigen Angehörigen kümmern zu können, lohnt es sich daher, auf die zur Verfügung stehenden Hilfsangebote zurückzugreifen. Nur dann kann schließlich gewährleistet werden, dass die Patienten die passende Pflege erhalten und vollständig von den ihnen zustehenden Leistungen zu profitieren. Gleichzeitig werden die pflegenden Angehörigen entlastet und können sich selbst vor Stress und Verletzungen durch falsche Handgriffe schützen.

Weitere Informationen zur PflegeBox finden Sie hier.