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Tabuthema Inkontinenz

Ein Symptom in vielen Formen

Inkontinenzformen zeigen sich im Alltag auf unterschiedliche Art und Weise. Wer mehr darüber weiß, kann besser mit dem Symptom umgehen.

Nächtlicher Harndrang, Blasenschwäche, Bettnässen, Belastungsinkontinenz – Worte, die die meisten nicht gerne in den Mund nehmen. Vor allem, wenn sie selbst davon betroffen sind. Damit bleibt Inkontinenz ein Tabuthema, was den Betroffenen oft das Gefühl vermittelt, ein Einzelfall zu sein. So erhöht sich ihr Schamempfinden und sie lernen nur schwer, mit Inkontinenz umzugehen. Dabei haben offiziell mehr als neun Millionen und damit über zehn Prozent der Deutschen Schwierigkeiten, ihre Blase oder ihren Darm zu kontrollieren.

Was genau bedeutet Inkontinenz?

Der Begriff Inkontinenz beschreibt das Unvermögen, Ausscheidungen zu kontrollieren. Es wird unterschieden in Harn- und Stuhlinkontinenz, die wiederum in weitere Unterarten eingeteilt sind. Dabei ist zu beachten, dass es sich nicht um eine Krankheit, sondern um ein Symptom handelt. Mögliche Ursachen sind Tumore, eine vergrößerte Prostata, Nervenverletzungen und neurologische Erkrankungen. Aber auch Demenzerkrankungen oder ein Schlaganfall sind mögliche Ursachen für eine auftretende Inkontinenz.

Mehr Menschen sind von Harn- als von Stuhlinkontinenz betroffen

Umgangssprachlich wird Harninkontinenz auch als „Blasenschwäche“ bezeichnet, obwohl die Blase nicht immer die Ursache ist. Für alle fünf Formen des Symptoms gilt, dass einige Medikamente, aber auch Alkohol eine bestehende Harninkontinenz verstärken können.

  • Die Belastungsinkontinenz: Bei dieser Form sorgt erhöhter Druck im Bereich des Bauches dafür, dass Betroffene unkontrolliert Urin verlieren. Ein Auslöser für besagten Druck ist körperliche Belastung. Aus diesem Grund wird Belastungsinkontinenz im Allgemeinen auch „Stressinkontinenz“ genannt. Das kann das Heben schwerer Gegenstände betreffen, Niesen, Husten oder Lachen. In extremen Fällen äußert sich die Inkontinenz nicht nur bei Bewegung, sondern sogar im Stehen oder Liegen. Die Betroffenen verspüren keinen Harndrang, bevor der Urin ungewollt abgeht.
  • Die Dranginkontinenz: Schon bei einer wenig gefüllten Blase wird an das Gehirn das Signal gesendet, die Blase sei voll. Darauf reagiert der Körper mit der willkürlichen Entleerung der Blase, teilweise mehrmals pro Stunde.
  • Die Reflexinkontinenz: Bei dieser Form der Harninkontinenz spürt man als Betroffener nicht mehr, wann die Blase voll ist und kann auch die Entleerung nicht kontrollieren. In unregelmäßigen Abständen entleert sich die Blase eigenständig, oftmals aber nicht vollständig. Eine Querschnittslähmung, aber auch Parkinson, Multiple Sklerose können die Verursacher sein.
  • Die Überlaufinkontinenz: Betroffene haben teilweise permanent das Bedürfnis, die Toilette aufzusuchen. Durch einen blockierten Blasenausgang wird der Harnabfluss jedoch erschwert. Selbst bei voller Blase können nur geringe Mengen Urin abfließen.
  • Die Extraurethrale Inkontinenz: Im Unterschied zu den bereits genannten Formen, ist diese in den allermeisten Fällen angeboren. Es handelt sich um eine Fehlbildung, bei welcher der Urin nicht in die dafür vorgesehenen Harnwege abgeht, sondern durch andere Öffnungen. Eine weitere Möglichkeit wären Entzündungen, Operationen oder Röntgenbestrahlung.

Viele mögliche Ursachen, ein Symptom: Die Stuhlinkontinenz

Stuhlinkontinenz tritt seltener auf als die Harninkontinenz. Betroffene können den Darminhalt sowie Darmgase nicht im Enddarm zurückhalten. Ursache der Stuhlinkontinenz ist meist eine Störung des sogenannten Kontinenzorgans, des Anorektums, zu dem Mastdarm (hier wird der Stuhl „eingelagert“), der Schließmuskel und der Analkanal gehören. In wenigen Fällen ist die Stuhlinkontinenz angeboren. Die möglichen Ursachen für eine Störung des Anorektums sind vielfältig. Beispiele sind neurologische Krankheiten, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Tumore, aber auch Beckenbodenschwächen, Darmträgheit, Hämorrhoiden oder Verletzungen, die bei Geburten oder Operationen entstehen. Auch Medikamente wie Abführmittel, Antidepressiva oder Parkinson-Medikamente können auslösend sein.

Mediziner unterscheiden drei Schweregrade der Stuhlinkontinenz

Die Teilinkontinenz ersten Grades tritt bei Belastungen auf und beschreibt einen gelegentlich auftretenden unkontrollierten Austritt von Luft oder Stuhlschmiere. Hingegen können Betroffene der Teilinkontinenz zweiten Grades Darmgase und dünnen Stuhl nicht halten. Im Falle einer Totalinkontinenz fehlt jegliche Kontrolle über ihre Darmentleerung, was bedeutet, dass Betroffene unter ständiger Stuhlschmiere bin hin zum Austritt festen Stuhls leiden.

Hygiene ist das A und O

Bei einer Inkontinenz ist die Hygiene von höchster Bedeutung. Durch den unkontrollierten Austritt von Ausscheidungen – egal wie oft oder in welchem Schweregrad – ist die Gefahr, an Bakterien oder anderen Infektionen zu erkranken, hoch. Deshalb ist es wichtig, die entsprechenden Produkte zur Inkontinenz und Hygieneartikel zu benutzen. Genauso ist es von Bedeutung, nicht nur den Betroffenen, sondern auch die pflegende Person zu schützen. Das geschieht am besten mithilfe von Handschuhen und Mundschutz. Das alles finden Sie bei der PflegeBox, welche besagte Produkte kostenlos zu Ihnen nach Hause liefert. Sie können Inkontinenzprodukte entweder als Selbstzahler oder auf Rezept beziehen und ebenfalls mit einem anerkannten Pflegegrad zuzahlungsfreie Hilfsmittel erhalten. Die Antragstellung und Direktabrechnung mit der Pflegekasse übernehmen die Mitarbeiter des Unternehmens.

Denn durch eine Inkontinenz muss sich niemand in seiner Lebensqualität einschränken lassen.

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