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Pflegende Angehörige

Tipps für die häusliche Pflege eines Angehörigen

Einen Angehörigen zu versorgen, ist eine herausfordernde Situation. Mit den richtigen Tipps wird jedoch vieles einfacher.

Sich um eine pflegebedürftige Person zu kümmern, ist mit viel Verantwortung verbunden. Viele Menschen fühlen sich daher im ersten Moment mit der Situation überfordert und haben große Angst davor, etwas falsch zu machen. Besonders die eigenen Familienmitglieder möchten optimal versorgt werden. Um das tun zu können, ist es lohnenswert, sich mit bestimmten Grundsätzen der Pflege vertraut zu machen und die Breite an Pflegehilfsmitteln kennenzulernen.

Pflegegerechtes Zimmer

Ein pflegegerechtes Zimmer ist eine der wichtigsten Grundlage für den Erfolg der häuslichen Pflege. Unabhängig davon, ob Ihr pflegebedürftiger Angehöriger in Ihre gemeinsame Wohnung zurückkehrt oder bei Ihnen einzieht, sollte sich dessen Zimmer so wenig wie möglich von seiner vertrauten Umgebung unterscheiden. Das ist insbesondere der Fall, wenn Ihr Angehöriger bettlägerig geworden ist und den Großteil seiner Zeit im eigenen Zimmer verbringen muss. Eine gemütliche und persönliche Einrichtung ist in allen Fällen sehr wichtig.

Bei der Gestaltung des Pflegezimmers hilft es, sich in den hilfsbedürftigen Menschen einzufühlen. Welche Dinge könnte er benötigen? Was würde ihm gefallen? Und worauf kann er im Alltag nicht verzichten? Je mehr Sie über diese Dinge nachdenken, desto mehr Ideen werden Ihnen kommen und desto schöner wird auch das Endresultat. Dabei kommt es jedoch nicht darauf an, dass das Zimmer Designansprüchen gerecht wird, sondern einfach Vertrautheit ausstrahlt und die allgemeine Pflege zum Beispiel mit einem dafür vorgesehenem Pflegebett erleichtert. Auch Erinnerungsfotos, Lieblingspflanzen oder die gewohnten Fenstervorhänge sind hilfreich. Oft sind es nämlich die kleinen Dinge, die einer pflegebedürftigen Person ein Gefühl von Geborgenheit und Heimat vermitteln.

Außerdem sollten Sie darauf achten, das Pflegezimmer möglichst sicher zu gestalten und Stolperfallen zu vermeiden. Unter gewissen Voraussetzungen können Sie auch finanzielle Mittel von Ihrer Pflegekasse beantragen, um Ihre Wohnung altersgerecht umzubauen. Es lohnt sich daher, einen Hausbesuch mit entsprechender Beratung zu vereinbaren.

Ernährung bei Pflegebedürftigkeit

Sie müssen also nicht neu oder anders kochen. Das, was Ihrem Angehörigen schon immer geschmeckt hat, wird er auch jetzt noch mögen. Liegen jedoch Stoffwechselerkrankungen oder eine Leberstörungen vor, ist es ratsam, sich an die üblichen Diätvorschriften zu halten.

Wichtig ist, dass Ihr Angehöriger genug trinkt. Der tägliche Bedarf liegt bei mindestens zwei bis drei Litern, wobei ein Liter bereits „versteckt“ durch Lebensmittel wie Obst und Gemüse aufgenommen wird. Dennoch ist genügend Flüssigkeit essenziell, da die Funktionen des Gehirns unmittelbar darauf angewiesen sind. Ein Mangel im Körper verursacht häufig kurzzeitige Verwirrung und Desorientierung. In der Regel verschwinden diese Symptome nach der Flüssigkeitsaufnahme. Mineralwasser, Kräutertees und ungesüßte Fruchtsäfte eignen sich hierfür besonders gut.

Körperpflege von Pflegebedürftigen

Genau wie bei gesunden Menschen, sollte auch bei geschwächten Personen auf eine gute Körperhygiene geachtet werden. Duschen ist dabei meist verträglicher als baden. Allerdings kann Ihr Angehöriger bei Wunsch natürlich auch in die Badewanne steigen. Wichtig ist dabei, bestimmte Sicherheitsvorkehrungen zu treffen und beispielsweise für Haltegriffe und eine rutschsichere Badewannenmatte zu sorgen. Erst, wenn das Waschen auf dem Duschstuhl oder vor dem Waschbecken nicht mehr möglich ist, sollten Sie anfangen, den Pflegebedürftigen im Bett zu waschen.

Bei der Körperreinigung sollten Sie vor allem auf seifenfreie und rückfettende Präparate achten, da die Haut von Natur aus mit zunehmendem Alter trockener wird. Mit fetthaltigen Lotionen und Ölen helfen Sie außerdem dabei, die Haut geschmeidig zu erhalten und sie vor Reizungen zu schützen.

Hygiene für den Pflegebedürftigen und Angehörigen

Die Hygiene ist nicht einzig und allein für den pflegebedürftigen Angehörigen wichtig. Auch als Pflegepersonen sind Pflegehilfsmittel zum Verbrauch wichtig. Im Falle von offenen Wunden oder Krankheiten ist beidseitiger Schutz wichtig. Die zum Verbrauch bestimmten Hilfsmittel der Produktgruppe 54 umfassen unter anderem Einmalhandschuhe, Schutzschürzen und Mundschutz. Auch Hände- und Flächendesinfektionsmittel sind für den pflegerischen Alltag wichtig, um auch hier das beidseitige Wohlbefinden aufrechtzuerhalten und Ansteckungen zu verhindern. Ferner gehören Bettschutzeinlagen zu den Pflegehilfsmitteln.

Die PflegeBox bietet in diesem Zusammenhang einen Komplettservice an. Sie enthält alle Produkte, die in die Produktgruppe 54 fallen und stellt die Menge auf die individuelle Pflegesituation einer Person zusammen. Diese Hilfsmittel sind zuzahlungsfrei. Jede Person mit einem anerkannten Pflegegrad hat Anspruch auf diese Notwendigkeit. Weiterhin bietet die PflegeBox verschiedene Produkte zur Inkontinenzversorgung – auf Rezept und als auch für Selbstzahler – an, die bei einer Pflegebedürftigkeit oftmals benötigt werden.

Trotz Pflegebedürftigkeit Selbstständigkeit bewahren

So gut Sie es auch mit der fürsorglichen Pflege Ihres Angehörigen meinen: Sie sollten ihm immer den Raum für Eigenverantwortlichkeit lassen. Alles, was der Pflegebedürftige allein schafft, sollte er auch weiterhin tun dürfen, selbst wenn das etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt. Er sollte sich zu keinem Zeitpunkt herabgewürdigt oder entmündigt fühlen, sondern geliebt, gebraucht und immer noch wertvoll. Versuchen Sie daher stets, geduldig zu sein und die Selbstständigkeit Ihres Angehörigen zu fördern.

Weitere Informationen zur PflegeBox finden Sie hier.