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Pflege in Deutschland

Welche Pflegeform passt zu mir oder meinem Angehörigen?

Der deutsche Altersdurchschnitt steigt, die Versorgung aller wird zur Herausforderung. Wie kann ich meine eigene und die Pflege meiner Liebsten gewährleisten?

„Ich habe mir für meine Eltern gewünscht, dass sie möglichst lange in ihrem Zuhause bleiben. Ihre Wohnung war aber nicht altersgerecht ausgestattet.“ Viele Menschen berichten von Erfahrungen wie diesen und hadern lange mit ihrem schlechten Gewissen, wenn sie einen Angehörigen in einem Pflegeheim anmelden. Dabei hat die Unterbringung in einer stationären Einrichtung viele Vorteile – für Angehörige und Pflegebedürftige. In jedem Fall sollten sich Betroffene möglichst früh über die ambulante und die stationäre Pflege informieren. Umso besser können alle Beteiligten in die Entscheidung eingebunden werden.

Pflege in den eigenen vier Wänden

Pflegedienste bieten Familien die nötige Alltagshilfe an, damit pflegende Angehörige beispielsweise ihre berufliche Tätigkeit und die Betreuung besser miteinander kombinieren können. Patienten wird ein Leben in gewohnter Umgebung ermöglicht, ergänzend zur ärztlichen Behandlung. Zuhause fühlt sich der Mensch meist am wohlsten, was häufig zur Genesung und zum Wohlbefinden des Einzelnen beiträgt.

Urlaubs- und Verhinderungspflege

Es gibt immer wieder Zeiten, in denen pflegende Angehörige verhindert sind. In solchen Fällen übernimmt die Pflegekasse die Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für bis zu vier Wochen pro Jahr. Vor der erstmaligen Verhinderung muss die Pflegeperson den Betroffenen mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt haben. Alternativen dieser Form sind die teilstationäre Tages- und Nachtpflege sowie die Kurzzeitpflege.

Tages- und Nachtpflege

Ist die häusliche Pflege nicht ausreichend sichergestellt, haben Pflegebedürftige Anspruch auf eine teilstationäre Pflege in Einrichtungen der Tages- oder Nachtpflege. Die notwendige Beförderung des Betroffenen von der Wohnung zur jeweiligen Einrichtung muss hierbei auch bewerkstelligt werden. Im Sozialgesetzbuch ist die Übernahme entstehender Kosten durch die Pflegekasse geregelt.

Kurzzeitpflege

Zur Kurzzeitpflege kommt es vor allem in Übergangszeiten. Im Anschluss an stationäre Behandlungen oder wenn vorübergehend häusliche oder teilstationäre Pflege nicht ausreichend sind. Der Anspruch auf Kurzzeitpflege ist auf maximal vier Wochen pro Jahr beschränkt. Entstehende Kosten werden von der Pflegekasse gedeckt.

Betreutes Wohnen

Diese Form soll einen möglichst selbstständigen Lebensstil ermöglichen. Im Gegensatz zu komplett eigenständigen Wohnverhältnissen stehen den Pflegebedürftigen eine Grundversorgung sowie zusätzliche pflegerische Leistungen zur Verfügung. So gibt es Gemeinschaftsräume und Ansprechpartner für die soziale Betreuung vor Ort. Neben dem Miet- oder Kaufvertrag der Wohnung wird deshalb auch ein Betreuungsvertrag abgeschlossen.

Pflegeheime

In Pflegeheimen werden pflegebedürftige Menschen ganztägig (vollstationär), tagsüber oder nachts (teilstationär) von Pflegekräften versorgt. Gründe für die Aufnahme in ein Pflegeheim sind altersbedingte Einschränkungen, eine chronische Krankheit oder eine Schwerstbehinderung. Neben Altenpflegeheimen gibt es deshalb auch spezialisierte Einrichtungen der Behindertenhilfe. Altenpflegeheime und Altenheime werden oftmals kombiniert. Pflegeheime sind von Wohnheimen zu unterscheiden, auch wenn in beiden Einrichtungen Behinderte, pflegebedürftige oder kranke Personen dauerhaft untergebracht sein können.

Vollstationäre Pflegeeinrichtungen

Ist die häusliche oder teilstationäre Pflege nicht möglich, besteht ein Anspruch der Betroffenen auf Pflege in vollstationären Einrichtungen. Es gelten Pflegebedürftigkeits-Richtlinien der Pflegekassen:

  • Der Pflegebedürftige hat keine Pflegeperson oder die Pflegeperson ist überfordert.
  • Der Pflegebedürftige weist Eigengefährdungstendenzen auf.
  • Die häusliche Umgebung wird nicht den Bedürfnissen des Pflegebedürftigen gerecht.

Hospiz-Dienste und Palliativpflege

Die Palliativpflege kümmert sich um die umfassende Betreuung Sterbender und ihrer Angehörigen. Das Team besteht aus Ärzten, Pflegepersonal, Sozialarbeitern, Psychologen und Physiotherapeuten. Eine wichtige Leitlinie der Hospizbewegung ist die Einbindung von Angehörigen. Die Arbeit im Hospizdienst geht über den Tod hinaus, um Hinterbliebene bei der Trauerbewältigung zu unterstützen. Zu den Einrichtungen gehören neben stationären Hospizen, Palliativstationen und palliativen Pflegediensten auch ambulante Einrichtungen wie Hospizgruppen und Hospizinitiativen, die Sterbende zu Hause oder in anderen Einrichtungen begleiten. Wer Hilfe sucht, kann sich auch an die Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung, den Deutschen Hospiz- und Palliativ Verband e.V. als Dachverband der Hospiz- und Palliativeinrichtungen in Deutschland und an kirchliche Verbände wie Caritas, Malteser Hilfsdienst oder Diakonie wenden.

Wie kann häusliche Pflege zusätzlich unterstützt werden?

Auch die PflegeBox ist eine Adresse, an die sich Pflegebedürftige und Angehörige wenden können. Das Unternehmen ist Deutschlands führender Komplettservice für die häusliche Versorgung mit Pflegehilfsmitteln. Das Kernprodukt ist die PflegeBox. Sie bietet Betroffenen auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene, zuzahlungsfreie Pflegehilfsmittel an. Voraussetzung für die Versorgung mit der PflegeBox ist ein anerkannter Pflegegrad und die Versorgung in der häuslichen Umgebung. Ganz einfach den Antrag ausfüllen, an die Mitarbeiter der PflegeBox schicken und kostenfrei ihre Hilfsmittel zu einer gewünschten Adresse geliefert bekommen. Die PflegeBox kümmert sich um alle weiteren Notwendigkeiten wie die Beantragung und Direktabrechnung mit der Pflegekasse.

Weitere Informationen zur PflegeBox finden Sie hier.