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Pflegealltag meistern

Zuzahlungsfreie Pflegehilfsmittel beantragen

Pflegehilfsmittel kommen im häuslichen Pflegealltag häufig zum Einsatz. Nur die wenigsten wissen jedoch, dass dabei ein Anspruch auf Kostenübernahme besteht.

Mit einer plötzlichen Pflegebedürftigkeit umzugehen, ist sowohl für die Betroffenen als auch ihre Angehörigen nicht leicht. Häufig erfordert die neue Situation zunächst stundenlange Recherchen, Telefonate und unzählige Beratungstermine. Doch auch die Pflege selbst muss richtig gelernt werden, bevor dem Angehörigen eine fürsorgliche Betreuung ermöglicht werden kann.

Neben körperlichem und zeitlichem Einsatz ist dabei auch der finanzielle Aufwand enorm. Immerhin kommen bei der Pflege die unterschiedlichsten Hilfsmittel zum Einsatz, die in der Menge sehr teuer werden können. Glücklicherweise besteht jedoch unter gewissen Bedingungen ein Anspruch auf die Kostenübernahme von Hilfsmitteln durch die Pflegekasse.

Was sind Hilfsmittel in der Pflege?

Unter dem Begriff „Hilfsmittel“ versteht man in der Regel alle Geräte und Sachmittel, die die häusliche Pflege einer pflegebedürftigen Person erleichtern und ihre körperlichen Beschwerden lindern. Dabei unterscheidet man zwei verschiedene Arten: technische Hilfsmittel sowie die zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel.

Technische Pflegehilfsmittel sind Produkte, die meistens einmalig angeschafft werden. Häufig erhalten Betroffene diese nur leihweise und müssen sie nach einer bestimmten Zeit wieder zurückgegeben werden.

Zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel dienen buchstäblich dem Verbrauch und müssen immer wieder eingeholt werden. Das geschieht teilweise wegen der Materialbeschaffenheit dieser Produkte und/oder aus hygienischen Gründen.

Beide Arten von Pflegehilfsmitteln werden zudem unterschiedlichen Produktgruppen zugeordnet, die der Spitzenverband „Bund der Krankenkassen“ genauer im Hilfsmittelverzeichnis aufführt.

Produktgruppen von Pflegehilfsmitteln

In Bezug auf Pflegehilfsmittel ist grundsätzlich zwischen vier verschiedenen Produktgruppen zu unterscheiden. Diese sind mit den Zahlen 50 bis 54 gekennzeichnet.

In Produktgruppe 50 befinden sich die Pflegehilfsmittel zur Erleichterung der Pflege. Dazu gehören zum Beispiel Pflegebetten, spezielle Pflegebetttische und Pflegerollstühle.

Pflegehilfsmittel zur Körperpflege und Hygiene sind dagegen Teil der Produktgruppe 51. Darin enthalten sind unter anderem Waschsysteme und Urinflaschen.

Die sogenannten Pflegehilfsmittel zur selbstständigen Lebensführung und Mobilität sind dagegen Teil von Produktgruppe 52. Dazu zählen beispielsweise Rollatoren oder Hausnotrufsysteme.

Produktgruppe 53 umfasst Pflegehilfsmittel zur Linderung von Beschwerden, wie etwa Lagerungskissen und in Produktgruppe 54 werden die Hilfsmittel zum Verbrauch zusammengefasst. Das sind Einmalhandschuhe, Schutzschürzen und Desinfektionsmittel für Hände und Flächen sowie Mundschutz und Bettschutzeinlagen.

Pflegehilfsmittel und medizinische Hilfsmittel

Welche der genannten Pflegehilfsmittel zum Einsatz kommen, ist von der pflegebedürftigen Person und ihren individuellen Bedürfnissen abhängig. Allerdings ist es wichtig, Pflegehilfsmittel nicht mit sogenannten medizinischen Hilfsmitteln zu verwechseln. Letztere sind rezeptpflichtig und werden von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert. Sie dienen zur Unterstützung einer ärztlichen Behandlung und sollen Behinderungen vorbeugen bzw. die Folgen einer Behinderung ausgleichen. Zu medizinischen Hilfsmitteln gehören beispielsweise Brillen, Kompressionsstrümpfe oder Hörgeräte.

Pflegehilfsmittel dagegen sind nicht rezeptpflichtig und werden von den Pflegekassen (teil)finanziert. Dies ist aber nur unter bestimmten Bedingungen der Fall:

  1. Wenn der Pflegebedürftige einen anerkannten Pflegegrad hat
  2. Wenn der Pflegebedürftige in einem häuslichen Umfeld gepflegt wird
  3. Wenn die Pflege von einer angehörigen Person oder einem Pflegedienst durchgeführt wird

Für einen Anspruch auf Kostenübernahme von Pflegehilfsmitteln müssen alle drei Kriterien erfüllt werden.

Finanzierung von Pflegehilfsmitteln

Besteht ein Anspruch auf die Kostenübernahme von Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch, stellt Ihnen die jeweilige Pflegekasse bis zu 40 Euro im Monat für die Versorgung zur Verfügung. Da die Kostenübernahme jedoch nicht automatisch erfolgt, müssen Sie zunächst einen Antrag bei der Pflegekasse einreichen. Dieser sollte folgende Daten enthalten:

  • Der Name des Pflegebedürftigen
  • Dessen Geburtsdatum
  • Seine Versicherungsnummer sowie
  • Die Art der notwendigen Pflegehilfsmittel

Sobald Sie die Zustimmung Ihrer Pflegekasse erhalten haben, können Sie sich sofort um die Besorgung der Pflegehilfsmittel kümmern.

Pflegehilfsmittel beziehen – Es geht auch einfacher

Um die notwendigen Pflegehilfsmittel zu erhalten, können Sie auf unterschiedliche Weise vorgehen. So ist es beispielsweise möglich, alle Produkte selbstständig im Sanitätsfachhandel zu erwerben und jeden Monat über ein spezielles Formular mit Ihrer Pflegekasse abzurechen. Allerdings können Sie die Pflegehilfsmittel auch unmittelbar von den Vertragspartnern Ihrer Pflegekasse beziehen, die oftmals dieselben Produkte anbieten. Eine einfachere Lösung besteht darin, von einem Komplettservie für die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln Gebrauch zu machen. Auf diese Weise müssen Sie sich nicht jeden Monat selbst um das Beschaffen von Pflegehilfsmitteln kümmern, sondern können einen Hilfsmittel-Versand damit beauftragen.

Anbieter wie „PflegeBox“ stellen beispielsweise verschiedene zuzahlungsfreie Pflegehilfsmittelpakete – die gleichnamige PflegeBox – zusammen, die Sie und Ihre Angehörigen monatlich mit den passenden Produkten versorgen. Diese Produkte können Sie individuell auf die Bedürfnisse des Pflegebedürftigen abstimmen und sie bequem zu sich nach Hause liefern lassen.  Außerdem übernimmt der Anbieter auch die Abrechnung bei der Pflegekasse für Sie, wodurch Ihnen der bürokratische Aufwand erspart bleibt.

Weitere Informationen zur PflegeBox finden Sie hier.